LSBTTI*Q
Steht für Lesbisch, Schwul, Bisexuell, Transgender, Transident, Queer und alles weitere nicht heteronormative (*). Um die gesamte Bandbreite der nicht heteronormativen Lebensvielfalt sprachlich abzudecken benutzen wir im Referat häufig die Abkürzung LSBTTI*Q als Eigenbezeichnung für uns als emanzipierte Menschen oder für konkrete Dinge und Handlungen den Begriff queer.

Normen und Normativität
Werden kulturell in Gesellschaften unterschiedlich entwickelt und im Alltag gelebt, können sich über gewisse Zeiträume jedoch durchaus verändern. Im Schwulenreferat betrachten wir auf Vorträgen, Diskussionen und bei unserer alltäglichen Arbeit im AStA und auch sonst konkret die gesellschaftlich implizierte sexuelle und geschlechtliche Hetero- und Homonormativität sowie die binäre Zweigeschlechtlichkeit. Unsere Aufgabe ist es, über solch menschlich einschränkenden Normen hinzuweisen, solche stets zu hinterfragen und somit einen fortschrittlichen Diskurs voranzubringen, um allen Menschen in ihrer geschlechtlichen und sexuellen Vielfalt die vollumfängliche Emazipation zu ermöglichen. Das betrifft aber nicht ausschließlich LSBTTI*Q, auch heterosexuell empfindende Menschen sollen sich somit ermutigt fühlen, frei und glücklich in einer weltoffenen und solidarischen Gesellschaft mit sich uns mit anderen zu leben.